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Rat bespricht Kosten für Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Heudorf

Der Gemeinderat Meßkirch stellt die derzeit angedachten Baukosten für den Umbau und die Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses Heudorf vor. Zusammen mit einem Architekten berechnen sie ein Gesamtbudget von 1,43 Millionen Euro.
Zeitungsartikel aus dem Südkurier vom 24.07.2014 - Mauch wies auch darauf hin, dass die Baupreise stark konjunkturabhängig sind und sich verändern könnten. Bürgermeister Arne Zwick stellte fest, dass nun eine vernünftige Planung vorliege, die weiter verfolgt werden könne. Dass die Baukosten bis 2015 nochmals steigen werden, liege in der Natur der Sache und sei schon bei dem Grundsatzbeschluss zu dem Projekt so erfasst worden. Er erinnerte daran, dass im neuen Dorfgemeinschaftshaus auch die Heudorfer Feuerwehr eine Bleibe haben werde und sprach von einem „guten Paket.“

CDU-Gemeinderätin Insa Bix hielt fest, dass es für den Gemeinderat wichtig sei, „am Ball zu bleiben“ und über den Prozess der Ausschreibungen informiert zu werden, sodass bei einer Überschreitung der Kostengrenze reagiert werden könne. CDU-Gemeinderat Christian Fecht sprach sich dafür aus, dass das Gemeinschaftshaus „richtig gemacht“ werden müsse und bezog sich auf die am Ursprungskonzept vorgenommenen Änderungen der Architekturbüros, um Kosten zu sparen. Zwick antwortete: „Wir bekommen trotzdem eine vernünftige Immobile. Da ist nichts zusammengestrichen worden, dass am Ende Käse herauskommt.“
Dies liege allein schon im Interesse der Architekten, sagte der Bürgermeister. Heudorfs Ortsvorsteher Ernst Muffler kritisierte, dass der Heudorfer Förderverein eineinhalb bis zwei Jahre länger werde arbeiten müssen, um das Geld hereinzuholen, was die Stadt für die Kontrolle der ursprünglichen Planung ausgegeben hat. Seines Wissens sei keines der beiden Architekturbüros für sich genommen durchgehend billiger gewesen als das andere.

„Irgendwann sind sie zusammengesessen und dann ist das rausgekommen“, stellte er mit Blick auf die Baukostenermittlung fest. „Wir hoffen, dass manches Störfeuer eingestellt wird und es jetzt zügig vorangeht“, sagte Muffler. Bürgermeister Arne Zwick entgegnete: „Wenn der Gemeindrat Sicherheit haben will, ist es sinnvoll das Geld zu investieren.“ Es gebe kein Misstrauen gegenüber einem Architekturbüro „aber bei einem anderen Projekt haben wir uns gehörig die Pfoten verbrannt und daraus muss man auch lernen“. Ihm sei daran gelegen, das Projekt nach vorn zu bringen.
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