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Neuer Polizei-Posten an Bahnhofstraße gibt Standortsicherheit

Mit dem Bau des Polizeipostens an der Bahnhofstraße werde klar, dass Bedenken über den Erhalt der Polizeipräsenz in Meßkirch und Umgebung unbegründet sind. Darauf wies Gerd Stiefel, Direktionsleiter der Polizeireviere im Polizeipräsidium Konstanz, am Freitag vor Ort hin.
Zeitungsartikel aus dem Südkurier vom 29.11.2014 - Dabei hatten die Meßkircher Beamten lange auf ihren Umzug, der im nächsten Sommer erfolgen soll, gewartet. Hermann Zettler, Leiter des Vermögens- und Bauamts in Ravensburg, erinnerte, dass der Einzug in den Posten an der Kreutzer-Straße 1969 und es einiger Anläufe bedurfte, bis es zu der jetzigen Lösung kam. Schon 1991 sei ihm bei seinem Dienstantritt mit auf den Weg gegeben worden, dass man sich um ein neues Dienstgebäude für Meßkirch kümmern muss, veranschaulichte Egon Demmer, Leiter des Polizeireviers Sigmaringen, die betreffende Zeitspanne. „Das alte Revier war keine gute Visitenkarte mehr.“ Karl Michelberger, Leiter des Meßkircher Polizeipostens, gab ein Beispiel aus der Mängelliste: An der Kreutzer-Straße gebe es derzeit keinen Raum für die erkennungsdienstliche Behandlung. Im neuen Gebäude werde die Arbeit leichter gehen. Zettler verwies darauf, dass der Standort an der Bahnhofstraße für die Beamten ideal sei. Wie Architekt Manuel Mauch erläutert, legt der polizeiliche Anforderungskatalog an das neue Gebäude vor allem Ansprüche hinsichtlich der Sicherheit und der Energieeffizienz. Baulich werde so ein Passivhausstandard. Beheizt werden soll der neue Posten mit einer Pelletsheizung, sagte Zettler. In dem im Vergleich zum alten Posten deutlich größeren Gebäude könne „voll auf die Bedürfnisse der Polizisten eingegangen werden“.

Dazu, dass das Gebäude letztlich durch Investor Karl-Heinz Thoma gebaut werden konnte hatte es indes die Initiative der Meßkircher Beamten bedurft. So erinnerte Thoma, dass der zwischenzeitliche pensionierte Franz Seh mit dem Vorschlag zum Bau einer neuen Polizeiunterkunft zu ihm gekommen war.

Zunächst sei das ehemalige Postgebäude überplant worden. Doch durch einen Aufzugeinbau und den energetischen Anforderung hätte sich eine Sanierung nicht gerechnet. So sei der Entschluss gefasst worden, auf der grünen Wiese zu bauen. Das Gelände habe er von der Stadt Meßkirch gekauft. Für Baustart sei das Gebiet dann noch von einem Gewerbe- in ein Mischgebiet umgewandelt worden. Sein Ziel sei es jetzt, bis Weihnachten ein Dach auf das Haus zu bekommen, so dass im Winter drinnen weitergearbeitet werden kann.
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